Re: klare Antwort - VirtualBox 1.5 bringt Windows-Fenster au…
> Tja, wir wissen warum wir Linux verwenden. Die vielen Vorteile.
> Ein Windows User hat keine Ahnung, warum er Windows braucht,
Die User, von denen du redest wissen auch nicht, warum sie Linux
benutzen sollten.
> Und leider sind es genau die gleichen Ignoranten, in Firmenform, die
> Programme total Windows zentrisch schreiben, Treiber nur für das
> Redmond OS veröffentlichen und damit total hinter dem Mond sind (und
> von immer mehr Leuten gemieden werden).
Es ist in diesem Fall zwar leicht, den schwarzen Peter hin- und
herzuschieben, aber ich sehe die Pflicht auch eher bei den Firmen.
Deshalb hat die Canon Geschäftsführung auch schon einen Brief
bekommen, dass ich deren Produkte nicht mehr kaufe (leider). Aber wer
sich so dreist hinstellt und sogar eine FAQ zu Linux-Treibern hat und
dann ganz lapidar sagt: Nö, nur Windows. Das kotzt mich schon
ziemlich an.
> Es ist auch lustig, dass Linux immer für die fehlenden Wireless
> Treiber verantwortlich gemacht wird,
Kann ich irgendwie nicht nachvollziehen. Wer behauptet denn das? Die
wireless Einrichtung war noch das einfachste.
> nicht wie
> bei Windows wo das eine Install orgie ist, jedesmal.
Istall-Orgien für Treiber halten sich auch unter Windows in Grenzen.
> Sonst ist Windows nur in einem top, unangefochten und toll: Beim
> gaming…
Allerdings. Und Monopolist hin oder her, ich will nicht auf AOE
verzichten.
> Und genauso stark wie es da ist, stört es mit den gleichen
> Eigenschaften in der Geschäftswelt: Es ist ein Spielzeug.
Dann würde ich gern mal wissen, wieso es in der Geschäftswelt so viel
Windows eingesetzt wird. Da kennt man nämlich keine Ideologien. Es
muss doch einen Grund geben, dass noch immer so viel Windows
eingesetzt wird. Die Fähigkeiten der Mitarbeiter sind da kein
Argument mehr, denn man Linux ja nun genauso aussehen lassen wie NT
oder XP. Die Support-Engpässe dürften sich auch langsam aufgelöst
haben…
> kein brauchbares
> Package Management (das saubere Uninstalls unmöglich macht, DLLs
> rumliegen lässt und das System langsam instabil macht),
Naja, gerade das Paketmanagement ist für Windows-Umsteiger eine
besondere Hürde. Und man kann auch in der Paketverwaltung so lange
herumdoktorn, bis etwas nicht mehr geht…
> Wem all das spanisch tönt (”..noch nie ein Problem mit Windows
> gehabt…”)
Das sage ich nicht. Hab auch mit Windows _und_ Linux so meine
Probleme…
> das User experience mit Windows XP vergleichen, DANN weiss man was
> ich meine.
Naja, da empfinde ich die Unterschiede nicht als gravierend.
Das mit den Betriebssystemen ist halt eine Sache der Erfahrung.
Natürlich fühle ich mich in der Windowswelt heimischer - damit bin
ich nun aber auch groß geworden. Und das ein oder andere regelt Linux
nun doch anders. Wenn ich unter Linux jemals so viel Erfahrung
aufbauen sollte, wie unter Windows, dann kann ich auch ganz anders
argumentieren.
Was der Linux-Gemeinde sicher nicht gut tut - und ich will meinen
Vorposter da mal zumindest für dieses Posting herausnehmen - ist das
ständige rumgehacke auf den ach so dummen Windows-Usern. Dann muss
man sich manchmal angucken, was für “Hilfeforen” es gibt, in denen
einem Gottes größte Unkenntnis vorgeworfen wird. Unter den Umständen
hat sicher jemand Lust auf Linux umzusteigen und sich mit etwas Neuem
auseinanderzusetzen.