Nahezu identisch… - VirtualBox 1.5 bringt Windows-Fenster au…
Mein erster Test mit diesem System zeigt mir, daß es faktisch
identisch zu VMWare ist. Wer das eine kennt, findet sich im anderen
auf Anhieb zurecht. Kosmetische Varianten existieren natürlich.
Wobei ich allerdings von beiden nicht so richtig begeistert bin:
Letztlich ist das Arbeiten doch echt zäh. Ich würde sie mir nie
freiwillig für die Alltagsarbeit antun. (Von “Durchstellen der CPU”
kann keine Rede sein.)
Andererseits ermöglicht mir die VirtualBox (dank eines seit einiger
Zeit arg begrenzten Haushalt-Budgets und immer wieder Hadrware, die
von Linux an irgendeiner Ecke verschmäht wird) erstmals,
Linux-Installationen in aller Gelassenheit auszuprobieren - die
vielleicht sogar mal durchlaufen.
Vor allem aber: Wenn sowas wie Suse Linux hier wieder mal solche
Scherze fabrizieren sollte wie 15 Minuten pro Mausklick im
YAST-Installationsbildschirm zu verbraten, kann ich einfach die VM
mit minimaler Priorität im Hintergrund kraxeln lassen, während ich
die Alltagsgeschäfte einen Klick weiter erledigen kann. Nächsten Tag
sollte das Ding dann wohl wieder bereit für den nächsten Klick
sein…
Es ist schon was sehr angenehmes zum Ausprobieren unvertrauter
Umgebungen.
Und es funktioniert soweit (nach ein paar Stunden Test) genauso
stabil wie die VMWare, die ich von meiner Arbeit her kenne.