knoppix - Microsoft kann in München nicht “fenster…

fensterh_so_dahingedacht>
eine spezielle CD stricken. Klaus Knopper hat es einmal gezeigt wie
das geht.
Die alten PCs da stehenlassen, wo sie sind. Wo notwendig oder möglich
aufbohren dass Knoppix von CD startet. Dort wo es nicht geht, halt
einfach billige kleine Kisten für Netto 420-430 Teuronen hinstellen.
Bei den zu erwartenden Mengen ginge es sicher deutlich günstiger.
Sagen wir hochgegriffen 370 Teuros. Gehen wir davon aus, dass sofort
7.000 Maschinen ausgetauscht werden müssten, dann entspräche das
worst case rein HW ca. 6 Mio. für Monitore vielleicht nochmals 2 Mio.
CPUs: Celerons reichten da dick. Einige größere zuverlässigere Kisten
(IBM? Sun? eigentlich egal hauptsache guter Support der auch noch in
zehn Jahren existiert) irgendwo zentral in _München_ in ein
Datacenter und fertig.
Ja und damit das ganze der Region zugute kommt würde ich die Aufträge
unter lokalen IT-Anbietern scheibchenweise aufteilen. Kleinere
wohlgemerkt. Uhde bekommt damit automatisch wieder Geld zurück in
seine Kassen.
Würde die Gewerbesteuer gesenkt kämen auch die Firmen wieder zurück
nach München. Nur *ein* kleines Beispiel: Im Stahlgruber-Center
stehen 10.000 qm ungenutzt. Es gibt zig-tausende weitere leere Büros
hier in München, die durch die aktuelle Bauwut nur noch mehr
werden… Eigentlich bedenklich. Infrastruktur ist da aber keine
Arbeit bzw. Unternehmer die sie nutzen. Im gewissen Sinne eine
Totenstadt.

Wahrscheinlich aber läuft das nicht so. Die Aufträge bekommt irgend
eine TechData oder Ingram Micro oder ganz vom Schuss ein
ausländischer Bewerber. Weder die beiden erstgenannten noch letztere
tun damit etws für den Stadtsäckel. Herr Uhde: Gratulation für die
‘Weitsicht’ zur Entscheidung zu Linux. Wenn Sie den Weg aber nicht
konsequent weitergehen, dann haben sie nichts für München erreicht.
Ganz im Gegenteil. Dann wird wieder Know-How von woanders gekauft.
Der Unterhalt bleibt ungesichert.
Meine Herren an den verantwortlichen Stellen: Denken Sie mal über das
nach. Helfen Sie sich selbst dann wird Ihnen geholfen. Fördern Sie
bodenständige kleinen und mittleren Unternehmen indem Sie Ihnen
wieder ‘Luft’ und Aufträge überlassen und alles wird wieder besser.
Machen Sie es den Großen schwer beim Konkurrenzkampf. Aber bitte
nicht wieder in typisch deutscher Art: Von einem Extrem ins Andere…
Langsam. Erst den kleinen helfen und dann den Druck auf die Großen
erhöhen und wie schon geschrieben - weg von der Globalisierung. Das
ist eine Sackgasse das hilft nur momentan ‘etwas’ Geld zu sparen. Auf
Dauer fährt man besser wenn eine vertrauenswürdige Umgebung
geschaffen wird, die dauerhaft verlässlich funktioniert. Stirbt ein
kleiner stützt sich das System auf die anderen. Würde BMW hier in
München sterben - oder weggehen - die Folge wäre eine Katastrophe für
die Region. DAS - meine Herren, das muss sich wieder ändern.

Einen Kommentar schreiben

du mußt angemeldet sein, um kommentieren zu können.