Re: Menschen die am Fenster stehen! - Bewährungsstrafe wegen Office-Raubkopien

fensterer reale Welt trift man manchmal auf Menschen, meißtens irgendwo
> in der Nachbarschaft, die den ganzen Tag am Fenster sitzen oder
> stehen und nicht wissen was sie sonst mit ihrer Zeit und mit ihrem
> Leben so anfangen können oder sollen.
Hmm, ja diese Sorte Mensch trifft man auch auf’m Dauercampingplatz,
besonders tritt er in Erscheinung, wenn in der heiligen Mittagsruhe
mal einer zu laut ist.
Soweit schön und gut, ich würde sagen gut beobachtet und gut
Characterisiert. Es zeichnet das Bild des spiessigen Deutschen, der
viel zu wenig Gelassenheit im Leben hat.
Aber mit professionellen Raubkopierern darf man wohl falschparken
nicht vergleichen. Bei einer Anzahl von 4000 Kopien ist das ein
wirkliches Verbrechen und kein Versehen…
>
> Und irgendwie habe ich das Gefühl dass ich diesen Schlag Mensch,
> immer öfter in irgend welchen Foren treffen.
Hmm, Du hast warscheinlich Recht, ich glaube nicht, dass die muffige,
miese Art der Deutschen sich gegenseitig nichts zu gönnen mit der
Generation unserer Eltern aussterben würde, dafür gibt es die
“fürsorgliche Art” auf den Nachbarn aufzupassen auch in zuvielen
Neubaugebieten. Dafür gewinnt aber ein anderer Einfluss immer mehr:
Der, alles besitzen zu müssen, was besoners in ist. Ob das nun besser
ist, das Leute ausgegrenzt werden, die nicht die richtigen Klamotten
tragen oder das richtige Auto fahren, bzw in dir richtige Gegend im
Urlaub fahren und das von denen, die einen riesigen Haufen Schulden
auf dem Konto haben. Wenn man allein schon sieht, was ein
durchschittlicher Schüler für Kamotten ausgeben muss, damit seine
“Freunde”
ihn beachtenswert finden, dann liegt das häufig über meinem
Budget, dass ich mir als Erwachsener gönne. Diese Gesellschaftliche
Entwicklung geht aber leider nicht mal aus ihr selbst hervor, die
Nachbarin mit Rückspiegel am Fenster zum Nachbarn beobachten ist ja
noch irgendwie putzig, und man kann es vielfach mit einem
Kopfschütteln und eigener Gelassenheit ignorieren. Aber der Industrie
induzierte Zwang bestimmte Dinge besitzen zu müssen, um einen Status
zu wahren empfinde ich schon fast als ekelhaft.
Aber zurück zu Gratis Zugangstools und Analüsten, das sind ehr
Verbalhoolegans, wie ich finde. Die womöglich im realen Leben nicht
die richtigen Klamotten getragen haben und auf die Freunschaft von
Leuten wert gelegt haben, die soetwas wichtig finden. Nun etsteht
vieleicht hier eine Möglichekeit für sie Beachtung zu finden…

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