Re: Fenster und Türen - IT-Sicherheit als staatliche Vorgabe?

fenstern und Spam breiten sich aus, weil Oma Finchen auch mal Surfen
> möchte.
… dann muss aber Oma Finchen über die Risiken aufgeklärt werden und
braucht einen ordentlichen Sysadmin bzw. ein für sie angepasstes
System und nicht die Bevölkerung per Gießkanne Bespitzelung durch das
BSI. Es gäbe Mittel und Wege, Würmer oder Spam zu verhindern - das
tut aber niemand. Warum nicht? Würde jeder befallene Rechner
isoliert, wüssten alle mehr über IT-Sicherheit und würden sich mehr
darum kümmern.
Und ich wiederhole mich vielleicht: Wenn Oma Finchens Rechner ein
Problem ist, dann muss Oma Finchen dafür sorgen, dass es behoben
wird, nicht der Staat mit zweifelhaften Gesetzen. Meinetwegen soll es
eine zwangsverordnete Grundschulung für die Internet-Nutzung
respektive Aufklärung über die Risiken geben, wenn man es nutzen
möchte. Aber dass man pauschal Gesetze macht, die einem Revisor
beliebige Kontrollen im IT-Bereich erlauben, stinkt doch mächtig nach
staatlichem Schnüffeln für nix und wieder nix (siehe auch die unter
Verschluss gehaltene Studie zur Vorratsdatenspeicherung, übrigens
auch so ein Unsinn).
Martin

Re: Fenster und Türen - IT-Sicherheit als staatliche Vorgabe?

fenster dann muss aber Oma Finchen über die Risiken aufgeklärt werden…
>

> Oma Finchen und Millionen andere verstehen das aber nicht. Internet
> also nur für eine kleine Elite, zu der Du Dich auch zählst?
du hast erstens eine interessante Art zu diskutieren und gehst
zweitens von der gern zitierten und “akzeptierten” Annahme aus, dass
“$person die Erklärung nicht versteht”. Dieses im Vorhinein so
negativ zu beurteilen, steht Dir meiner Meinung nach nicht zu.
Wenn ich schreibe “aufklären”, heißt dies: “Eine der Zielgruppe
angepasste Erläuterung der für sie wichtigen Informationen
übermitteln und nötigenfalls die Erklärweise anpassen”. Bei Dir heißt
es offensichtlich anderes, wobei Du Deine Argumentationsbasis leider
nicht erläuterst - ein Fehler, den augenscheinlich auch ich gemacht
habe.
Zu Deinem abschließend ausschließlich als polemischen Ausrutscher zu
erkennenden Satz nehme ich keine weitere Stellung.
> > … braucht einen ordentlichen Sysadmin bzw. ein für sie angepasstes
> System
>
> Ja, natürlich braucht Sie das! Aber das soll Ihr gefälligst von dem
> Hersteller so geliefert werden. Wenn ich ein neues Auto kaufe muss
> ich ja auch nicht die ABS-Software justieren, damit die Kiste richtig
> bremst.
Ja, hier stimme ich Dir zu. Es wäre sehr positiv zu bewerten, wenn
man einen entsprechend eingerichteten Rechner bekäme, ein
“Rundum-Sorglos-Paket”, quasi. Das schließt ein:
* An den Anwender angepasste Rechnereinrichtung inkl.
Dienstekonfiguration
* Aktueller Stand der Updates und Patches
* Aktueller Antivirenschutz
* Gutschein für einen Aufklärungskurs Internet von Menschen, die
damit nicht Geld drucken sondern Wissen vermitteln wollen
Sprich: Eine den aktuell für sinnvoll befundenen
Sicherheits-Maßstäben angepasste Rechnerkonfiguration. Eine
Idealvorstellung, keine Frage - leider aber ohne die Vermittlung von
Wissen wie wir Wissen ein Problem, da Sicherheit kein Zustand sondern
ein Prozess ist…
> >Würde jeder befallene Rechner
> isoliert, wüssten alle mehr über IT-Sicherheit und würden sich mehr
> darum kümmern.
>
> Gute Idee! Und wie stellst Du fest, welcher Rechner befallen ist?
> Ohne Bespitzelung? “Eigentor” würde ich sagen.
Wieder definierst Du nicht, was Du unter einem Begriff verstehst und
vorverurteilst andere. Zwischen “Bespitzelung”, in meinen Augen
Klasse Bundespferd und ähnlicher Mist, gibt es durchaus Mittel und
Wege, den Befall eines Rechners ohne entsprechend tiefgreifende
Intervention festzustellen. Es ist beispielsweise möglich, den
Versand von Spam oder Mail-Würmern zu erkennen und zu unterbinden
respektive den Schädling unschädlich zu machen und den Kunden (des
Providers) über seinen vermutlichen Befall zu informieren.
Weiterhin sollte es machbar sein, ein Botnetz reskeptive die Aktionen
seiner Bots zu erkennen, so z.B. der Login in den Steuerkanal eines
IRC-Netzes. Ja, ich stimme zu, auch diese herauszufiltern, wäre ein
mehr oder weniger tiefer Eingriff in die Privatsphäre, der die
Datensammler von $Bundes- oder $Landesinstanz dazu auffordert, ihre
Begehrlichkeiten getreu dem bisher immer wieder genannten Motto “ich
habe einen unstillbaren Datenhunger!” zu erweitern. Leider.
Martin

Re: Fenster und Türen - IT-Sicherheit als staatliche Vorgabe?

fenster ja zu, dass ich gern etwas überspitzt formuliere, dabei geht
es mir aber darum Widersprüche zu verdeutlichen und nicht um Polemik.
Also kein persöhnlicher Angriff. Aber zum Thema:
Wenn man das Thema IT-Sicherheit etwas verfolgt hat ist doch völlig
offensichtlich, dass selbst viele Experten (und damit meine ich die
echten und nicht die selbsternannten) mit dem Thema überfordert sind.
Wie ist es sonst möglich, dass selbst Online-Banking Seiten teilweise
gravierende Mängel haben. Alle PC-Anwender auf einen auch nur
halbwegs ausreichenden Wissensstand zu heben halte ich für völlig
aussichtslos. Das hat auch nichts mit Abwertung zu tun. Ich kenne
auch viele hochintelligente und hochqualifizierte Menschen, die
einfach nichts mit Technik zu tun haben wollen. Dürfen die trotzdem
das Internet benutzen? Ich nehme mich da selbst auch gar nicht aus.
Ich bin zwar Softwareentwickler und verstehe sicher einiges, aber ich
will meine knappe Freizeit nicht dafür vergeuden mich dauernd mit der
Sicherheit meines Rechners zu beschäftigen, nur weil die
Verantwortlichen ihren Job nicht ordentlich machen.
Ich finde den Vergleich mit Autos immer gar nicht so schlecht: Alle
dürfen Fahren, auch wenn sie absolut nichts von KFZ-Technik
verstehen.
Führerschein muss man machen. OK. Will man das wirklich für die
PC-Benutzung? Würde das wirklich helfen? Ich glaube nicht, wäre aber
offen für Ideen dazu.
Regelmäßig zum TÜV muss sein. OK, ist aber auch eine staatliche
Zwangsmaßnahme, auch wenn der TÜV ein privater Verein ist. Will man
das für PCs. Ich bin da ganz offen, aber wer zieht die Grenze zur
Bespitzelung?
Gruß und frohe Weihnachten
MrGolgi

Wirft ein bezeichnendes Licht… - Fenster zur Welt: Zur Zukunft des Intern…

…auf Schwarzer, obwohl dieses Licht schon seit der unsäglichen
PorNo Kampagne fragwürdige Schatten wirft, bei der Schwarzer die
Unterstützung durch die katholische (!) Kirche gerne mitgenommen hat.
Es ist allerdings ebenso bezeichnend, daß die BILD, die doch sonst
die unverbrüchliche Treue zur Transatlantikachse und die Solidarität
mit Israel wie eine Fahne spazierenträgt, keine Probleme hat, eine
ausgewiesene Riefenstahl-Bewunderin als Werbeikone zu verpflichten.
Die Reaktionen der Schwarzergemeinde sind übrigens recht munter:
http://www.aliceschwarzer.de/gaestebuch.html
Abgesehen davon, diente der Feminismus ohnehin nur einem Ziel,
nämlich dem klassischen “divide et impera”-Prinzip. Ein Geschlecht,
respektive Beziehungen hat bekanntlich so ziemlich jede Person. Statt
wieder und wieder offenzulegen, daß die Grenze zwischen Macht und
Ohnmacht nicht am Geschlecht festgemacht werden kann, sondern
ausschließlich eine Frage materieller Güter ist, also die Grenze
zwischen Arm und Reich verläuft, wurde viel Zeit und Energie dafür
verschwendet, über Beziehungsfragen oder bspw. die angeblich
patriarchale Sprache zu debattieren.
Die daraus resultierende Kunstsprache, hat in erster Linie die
Kommunikation behindert und dazu beigetragen, durchaus richtige
Feststellungen durch sprachlich fragwürdige Gepflogenheiten zu
diskreditieren. Die sog. Linke zwängte sich dabei ohne Not freiwillig
in ein sprachliches Korsett, ohne daß dieses auch nur im Mindesten
etwas an den kritisierten Verhältnissen geändert hat oder auch nur
hätte ändern können; genausowenig ändert der Verzicht eines Mönches
auf Selbstbefriedigung etwas an der “Sünde” in der Welt, obwohl
dieses Unterfangen durchaus mit großem Energieaufwand verbunden ist.
Es ist daher konsequent, daß Schwarzer im Alter - wie Joschka Fischer
- für ihre staatstragenden Bemühungen ausgezeichnet und mit einem
üppigen Gnadenbrot bedacht wird. Ob Schwarzer und Fischer diese
Funktion bewußt ausgefüllt haben oder “nur” ihrem persönlichen
Ehrgeiz frönten, ist dabei nicht entscheidend. Das Ergebnis ist
dasselbe.
Greets

Das Atto-Sekunden Fenster! - Die weltweite Dihydrogen-Monoxid-Verschw…

fensterchtlich gibt es auf der Welt viele Chemiker, die das Ganze für
eine komödiantische Verschwörung von Pisa-Bürgern halten.
Aber dem ist nicht so!
Große Mengen von chemischen Lieblingschemikalien der Menschen
gelangen in den weltweiten Dihydrogen-Monoxid-Kreislauf und
beeinträchtigen die universellen lebensspendenden Eigenschaften das
Dihydrogen-Monoxids.
Die weltweite Biosphäre ist bedroht, auf neuartige Weise. Millionen
Tonnen liebgewordnener Chemieprodukte entfalten über den weltweiten
Dihydrogen-Monoxid eine Langfrist-Wirkung auf alle Lebewesen: sie
lösen Wirkungen wie Hormone aus, verändern die Erbinformationen,
welche die Ausprägung des Geschlechts steuern.
Die Stoffe nutzen die quantenmechanische Unschärferelation des
Dihydrogen-Monoxid aus und öffnen im Bereich der kaum meßbaren
Atto-Sekunden ein chemisches Wirkungsfenster, das nachhaltig alle
Lebenwesen und Lebensformen auf diesem Planeten erfaßt:
Alligatoren in den Everglades, die sich nicht mehr fortpflanzen
können, weil der Penis sich verkürzt. Forellen in Hochgebirgsseen,
die weder Männchen noch Weibchen sind. Geschlechtslose Frösche. Eine
wachsende Zahl von Hermaphroditen unter den Lebensgeburten bei
Menschen (400 pro 10.000 Geburten).
Grundschullehrer wundern sich, dass unsere Kinder bereits im Alter
von 11-12 Jahren frühreif werden. Fertilitätsforscher rätseln seit
Jahren über den Rückgang der Zeugungsfähigkeit insbesondere von
Männern.
Die Grundlagenforschung identifiziert nun die Missing-Links.
Übeltäter im Nano-Gramm und Pikogramm-Bereich, die zudem teilweise
biologisch kaum abbaubar sind: Bis-Biphenyle, Phtalate, Sunblocker
und Kosmetik-Zusätze und Arzneimittelrückstände, insbesondere
Hormonpräparate und Rückstände der Anti-Baby-Pille.
Die Grundlagenforschung braucht noch viel Zeit, um politischen und
ordnungspolitischen Alarm zu schlagen. Vom Nanogramm-Beweis bis zum
Richtwert im Chemikaliengesetz sind viele Hürden gesetzt.
Aber der Verbraucher ist aus Schaden klug geworden:
Er fordert ein neues Paradigma in der Chemikalienentwicklung:
HORMON-NEUTRALE CHEMIE
Das Problem erfordert eine tiefgehende Umorientierung in weltweiten
Industriezweigen:
- Arznei- und Pharmaproduktion
- Getränkeindustrie
- Kosmetik- und Sonnenschutzmittel
- Kunststoffproduktion
- Waschmittelindustrie (z.b.Weichspüler)
- Lebensmittelverpackung
- Haushaltschemikalien (z.B. Abwasserneutralisierung)
- Kläranlagentechnologie zur Extrahierung der Schadstoffe)
- Bekleidungsindustrie (Imprägnierung, Appreturen)
- Beschichtungen, Lacke, Schmierstoffe
u.v.m.
Zusätzlich zum Problem der ozonschädigenden Luftschadstoffe, muß sich
die Menschheit nun über einen systemischen Schutz des gesamten
Dihydrogen-Monoxidkreislaufes auf der Erde neue Ziele setzen.
Die fatale Zukunfstperspektive ist nun als Menetekel am Horizont:
Im schlimmsten Fall müßte die Menschheit die gesamte biogische
Reproduktion des Planeten durch biotechnische Maßnahmen organisieren,
wenn es nicht gelingt, die Geheimnisse des Atto-Sekunden-Fensters zu
schließen, in dem das Dihydrogen-Monoxid freie Radikale bildet und
eigentlich harmlose chemische Partner in hormonähnliche
Wirksubstanzen verwandelt.

Re: Gezielte Werbung statt Streuverluste - Jupiter nimmt Pop-up-Fenster aus der Wer…

fensterwas-ganz-anderes-Pop-Up auf einer irgendwas-Seite, oder ein dem
> Inhalt und der Zielgruppe angepasstes Banner oder gar ein Textlink?
diese Zielgruppenanpassung könnte man auch in die Browser einbauen..
Warum sollte die Einstellung nach interessen, die man bei Opera macht
nicht nach außen offen sein? Dann kann man sich selber aussuchen, was
einen interessiert.
Ich hab da z.B. nur “Computer” drin. Und werden - im gegensatz zu sonst
- auch nicht von irgendwelchen Reise-Anbietern genervt
> Das Banner für Parsec (das Freeware-Weltraumspiel) wurde praktisch
> gar
> nicht geclickt, aber themenbezogene Links in der Art ‘[Buchtitel]
> bei
> ama???.de bestellen’ werden angenommen.
wurde bestimmt nur geklickt, weil man es sich herunterladen wollte *g*
- also das Banner, nicht das Game unbedingt
> Merke: wer nach Informationen sucht, nimmt auch passende Werbung
> an.
> Textlinks sind hier am besten, aber auch ein (Zahlwort) Banner kann
> was
> bringen.
ach! z.B. auch die Banner hier auf der Linken Seite. Stören die wen?
> Was in jedem Fall von Vorteil ist: Perl/cgi oder php. Das erspart
> in
> vielen Fällen JavaScript und man erreicht mehr (Leute, Akzeptanz
> usw.).
> Man kann so z.B. die IP-Adressen nutzen (keine T-Online-Werbung für
> T-Online-Kunden, nicht-DSL T-Onliner kriegen DSL-Werbung usw.).
auch mal eine Idee :))
evtl. könnte sich T dann noch etwas überlegen: dass man die IPs so
vergibt, dass Leute die kein DSL haben KÖNNEN erkennbar sind. Wird
denen sicherlich so manchen Hass ersparen…..
> PS: Was ist der Unterschied zwischen einem Pop-Up und einem
> Moorhuhn?
kA
beides kann gleich wiederkommen
beides ist dafür gedacht
AH! Moorhuhn bringt Punkte!