Re: Fenster und Türen - IT-Sicherheit als staatliche Vorgabe?
fenstern und Spam breiten sich aus, weil Oma Finchen auch mal Surfen
> möchte.
… dann muss aber Oma Finchen über die Risiken aufgeklärt werden und
braucht einen ordentlichen Sysadmin bzw. ein für sie angepasstes
System und nicht die Bevölkerung per Gießkanne Bespitzelung durch das
BSI. Es gäbe Mittel und Wege, Würmer oder Spam zu verhindern - das
tut aber niemand. Warum nicht? Würde jeder befallene Rechner
isoliert, wüssten alle mehr über IT-Sicherheit und würden sich mehr
darum kümmern.
Und ich wiederhole mich vielleicht: Wenn Oma Finchens Rechner ein
Problem ist, dann muss Oma Finchen dafür sorgen, dass es behoben
wird, nicht der Staat mit zweifelhaften Gesetzen. Meinetwegen soll es
eine zwangsverordnete Grundschulung für die Internet-Nutzung
respektive Aufklärung über die Risiken geben, wenn man es nutzen
möchte. Aber dass man pauschal Gesetze macht, die einem Revisor
beliebige Kontrollen im IT-Bereich erlauben, stinkt doch mächtig nach
staatlichem Schnüffeln für nix und wieder nix (siehe auch die unter
Verschluss gehaltene Studie zur Vorratsdatenspeicherung, übrigens
auch so ein Unsinn).
Martin