Re: Fenster und Türen - IT-Sicherheit als staatliche Vorgabe?

fenster ja zu, dass ich gern etwas überspitzt formuliere, dabei geht
es mir aber darum Widersprüche zu verdeutlichen und nicht um Polemik.
Also kein persöhnlicher Angriff. Aber zum Thema:
Wenn man das Thema IT-Sicherheit etwas verfolgt hat ist doch völlig
offensichtlich, dass selbst viele Experten (und damit meine ich die
echten und nicht die selbsternannten) mit dem Thema überfordert sind.
Wie ist es sonst möglich, dass selbst Online-Banking Seiten teilweise
gravierende Mängel haben. Alle PC-Anwender auf einen auch nur
halbwegs ausreichenden Wissensstand zu heben halte ich für völlig
aussichtslos. Das hat auch nichts mit Abwertung zu tun. Ich kenne
auch viele hochintelligente und hochqualifizierte Menschen, die
einfach nichts mit Technik zu tun haben wollen. Dürfen die trotzdem
das Internet benutzen? Ich nehme mich da selbst auch gar nicht aus.
Ich bin zwar Softwareentwickler und verstehe sicher einiges, aber ich
will meine knappe Freizeit nicht dafür vergeuden mich dauernd mit der
Sicherheit meines Rechners zu beschäftigen, nur weil die
Verantwortlichen ihren Job nicht ordentlich machen.
Ich finde den Vergleich mit Autos immer gar nicht so schlecht: Alle
dürfen Fahren, auch wenn sie absolut nichts von KFZ-Technik
verstehen.
Führerschein muss man machen. OK. Will man das wirklich für die
PC-Benutzung? Würde das wirklich helfen? Ich glaube nicht, wäre aber
offen für Ideen dazu.
Regelmäßig zum TÜV muss sein. OK, ist aber auch eine staatliche
Zwangsmaßnahme, auch wenn der TÜV ein privater Verein ist. Will man
das für PCs. Ich bin da ganz offen, aber wer zieht die Grenze zur
Bespitzelung?
Gruß und frohe Weihnachten
MrGolgi

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