Wirft ein bezeichnendes Licht… - Fenster zur Welt: Zur Zukunft des Intern…

…auf Schwarzer, obwohl dieses Licht schon seit der unsäglichen
PorNo Kampagne fragwürdige Schatten wirft, bei der Schwarzer die
Unterstützung durch die katholische (!) Kirche gerne mitgenommen hat.
Es ist allerdings ebenso bezeichnend, daß die BILD, die doch sonst
die unverbrüchliche Treue zur Transatlantikachse und die Solidarität
mit Israel wie eine Fahne spazierenträgt, keine Probleme hat, eine
ausgewiesene Riefenstahl-Bewunderin als Werbeikone zu verpflichten.
Die Reaktionen der Schwarzergemeinde sind übrigens recht munter:
http://www.aliceschwarzer.de/gaestebuch.html
Abgesehen davon, diente der Feminismus ohnehin nur einem Ziel,
nämlich dem klassischen “divide et impera”-Prinzip. Ein Geschlecht,
respektive Beziehungen hat bekanntlich so ziemlich jede Person. Statt
wieder und wieder offenzulegen, daß die Grenze zwischen Macht und
Ohnmacht nicht am Geschlecht festgemacht werden kann, sondern
ausschließlich eine Frage materieller Güter ist, also die Grenze
zwischen Arm und Reich verläuft, wurde viel Zeit und Energie dafür
verschwendet, über Beziehungsfragen oder bspw. die angeblich
patriarchale Sprache zu debattieren.
Die daraus resultierende Kunstsprache, hat in erster Linie die
Kommunikation behindert und dazu beigetragen, durchaus richtige
Feststellungen durch sprachlich fragwürdige Gepflogenheiten zu
diskreditieren. Die sog. Linke zwängte sich dabei ohne Not freiwillig
in ein sprachliches Korsett, ohne daß dieses auch nur im Mindesten
etwas an den kritisierten Verhältnissen geändert hat oder auch nur
hätte ändern können; genausowenig ändert der Verzicht eines Mönches
auf Selbstbefriedigung etwas an der “Sünde” in der Welt, obwohl
dieses Unterfangen durchaus mit großem Energieaufwand verbunden ist.
Es ist daher konsequent, daß Schwarzer im Alter - wie Joschka Fischer
- für ihre staatstragenden Bemühungen ausgezeichnet und mit einem
üppigen Gnadenbrot bedacht wird. Ob Schwarzer und Fischer diese
Funktion bewußt ausgefüllt haben oder “nur” ihrem persönlichen
Ehrgeiz frönten, ist dabei nicht entscheidend. Das Ergebnis ist
dasselbe.
Greets

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