Das Atto-Sekunden Fenster! - Die weltweite Dihydrogen-Monoxid-Verschw…

fensterchtlich gibt es auf der Welt viele Chemiker, die das Ganze für
eine komödiantische Verschwörung von Pisa-Bürgern halten.
Aber dem ist nicht so!
Große Mengen von chemischen Lieblingschemikalien der Menschen
gelangen in den weltweiten Dihydrogen-Monoxid-Kreislauf und
beeinträchtigen die universellen lebensspendenden Eigenschaften das
Dihydrogen-Monoxids.
Die weltweite Biosphäre ist bedroht, auf neuartige Weise. Millionen
Tonnen liebgewordnener Chemieprodukte entfalten über den weltweiten
Dihydrogen-Monoxid eine Langfrist-Wirkung auf alle Lebewesen: sie
lösen Wirkungen wie Hormone aus, verändern die Erbinformationen,
welche die Ausprägung des Geschlechts steuern.
Die Stoffe nutzen die quantenmechanische Unschärferelation des
Dihydrogen-Monoxid aus und öffnen im Bereich der kaum meßbaren
Atto-Sekunden ein chemisches Wirkungsfenster, das nachhaltig alle
Lebenwesen und Lebensformen auf diesem Planeten erfaßt:
Alligatoren in den Everglades, die sich nicht mehr fortpflanzen
können, weil der Penis sich verkürzt. Forellen in Hochgebirgsseen,
die weder Männchen noch Weibchen sind. Geschlechtslose Frösche. Eine
wachsende Zahl von Hermaphroditen unter den Lebensgeburten bei
Menschen (400 pro 10.000 Geburten).
Grundschullehrer wundern sich, dass unsere Kinder bereits im Alter
von 11-12 Jahren frühreif werden. Fertilitätsforscher rätseln seit
Jahren über den Rückgang der Zeugungsfähigkeit insbesondere von
Männern.
Die Grundlagenforschung identifiziert nun die Missing-Links.
Übeltäter im Nano-Gramm und Pikogramm-Bereich, die zudem teilweise
biologisch kaum abbaubar sind: Bis-Biphenyle, Phtalate, Sunblocker
und Kosmetik-Zusätze und Arzneimittelrückstände, insbesondere
Hormonpräparate und Rückstände der Anti-Baby-Pille.
Die Grundlagenforschung braucht noch viel Zeit, um politischen und
ordnungspolitischen Alarm zu schlagen. Vom Nanogramm-Beweis bis zum
Richtwert im Chemikaliengesetz sind viele Hürden gesetzt.
Aber der Verbraucher ist aus Schaden klug geworden:
Er fordert ein neues Paradigma in der Chemikalienentwicklung:
HORMON-NEUTRALE CHEMIE
Das Problem erfordert eine tiefgehende Umorientierung in weltweiten
Industriezweigen:
- Arznei- und Pharmaproduktion
- Getränkeindustrie
- Kosmetik- und Sonnenschutzmittel
- Kunststoffproduktion
- Waschmittelindustrie (z.b.Weichspüler)
- Lebensmittelverpackung
- Haushaltschemikalien (z.B. Abwasserneutralisierung)
- Kläranlagentechnologie zur Extrahierung der Schadstoffe)
- Bekleidungsindustrie (Imprägnierung, Appreturen)
- Beschichtungen, Lacke, Schmierstoffe
u.v.m.
Zusätzlich zum Problem der ozonschädigenden Luftschadstoffe, muß sich
die Menschheit nun über einen systemischen Schutz des gesamten
Dihydrogen-Monoxidkreislaufes auf der Erde neue Ziele setzen.
Die fatale Zukunfstperspektive ist nun als Menetekel am Horizont:
Im schlimmsten Fall müßte die Menschheit die gesamte biogische
Reproduktion des Planeten durch biotechnische Maßnahmen organisieren,
wenn es nicht gelingt, die Geheimnisse des Atto-Sekunden-Fensters zu
schließen, in dem das Dihydrogen-Monoxid freie Radikale bildet und
eigentlich harmlose chemische Partner in hormonähnliche
Wirksubstanzen verwandelt.

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