Re: Nervige Registrierungen - Online-Shops: Ein Fenster von vier Sekun…
> Warum muss ich mich zwingend registrieren, wenn ich einkaufen möchte?
Im korrekten Fall:
Weil Dir ein Kundenkonto eingerichtet wird, über das Du den
kompletten Nachrichtenverkehr mit dem Verkäufer abwickeln *und*
einsehen kannst, sowie ein pekuniäres Konto einzurichten, das Du
beliebig mit Guthaben auffüllen kannst, und von dem Du beliebig auf
Dein Girokonto abbuchen oder Waren ausliefern lassen kannst. Und
dabei ist hilfreich, sich keine drölfstellige Ziffer als Kundennummer
“merken” zu müssen.
Im nervigen Fall:
Um Deine Mailbox mit Newsletters dichtzupflastern.
Im obernervigen Fall:
Um Deinen Warenkorb zu “vernichten”, bevor Du zur Bestellung kommst.
…
> In meinem SHop *kann* man sich registrieren, wenn man seine
> Adressdaten für das nächste Mal gespeichert haben möchte - man muss
> aber nicht.
Wenn nur Adressdaten gespeichert werden, kann man ganz auf
Registrierung verzichten. Umgekehrt wird der Kunde aber doch wieder
dem Shopbetreiber ankleben, wenn durch Nichtregistrierung der Verkehr
mit dem Kunden erschwert wird, sowie irgendwas “schief” läuft. Und
wenn es nur Lieferverzögerung oder eine Garantieabwicklung ist, bei
der es auf Geschwindigkeit ankommt.
Wer fette Call-Centers betreibt mag eine zweite Datenbank führen, in
die er dem Kunden keine Einsicht gibt. Wer (m.E. auch
datenschutzmäßig korrekter) dem Kunden ebenfalls Einsicht in die eine
Datenbank gibt, in die er selber einsieht, und darüber den kompletten
Verkehr abwickelt … die alte Geschichte: Ich habe (als Kunde) keine
Lust, dafür mehr zu bezahlen, daß ich mit Mehraufwand für mich viel
rumtelefonieren bzw. formlos-schriftlich abwickeln muß, damit jemand
Datenbankeinträge für mich vornimmt, die ich schneller selbst
vorgenommen hätte. Und als Verkäufer würde ich sagen, daß der
“Telefonierkunde” besser in ein reales Ladengeschäft gehen sollte —
und wenn das reale Ladengeschäft nur eine Online-Shopping-Agentur ist
(wie’s das beispielsweise als ebay-Agenten gibt).
> Noch etwas zur Überfrachtung:
> Meine Startseite besteht inkl. Grafiken aus 50kB Code.
Sehr gut. Aber die Startseite ist i.d.R. das geringere Problem. Eher
stellen sich Fragen danach, wie “dynamisch” das CMS sein muß — mit
der Gegenfrage, wieviel Server-Power Du aufstellst mit welchem
Lastverhalten.
> Shopprogrammierer sollten wirklich öfter mal mit einem P2-350MHz und
> Modem seine Seiten aufsuchen - da erkennt man Schwachstellen sofort
>
Oder andersrum: Auftraggeber (nicht nur) von Shopprogrammierern
sollten darauf bestehen, das Ergebnis selber mit entsprechender
Ausstattung auszutesten, anstatt es sich “lokal” vorführen zu lassen.
> Laut Rückmeldungen sind meine Kunden jedenfalls vom einfachen Aufbau
> der Seite sehr angetan
Die Aussage halte ich nicht für Angeberei Deinerseits ![]()