fenster Linux wird kein Marketing betrieben? Red Hat, Novell Suse, Ubuntu
> sind jedenfalls nicht schlecht in den Medien vertreten!!! Und schauen
> das sie in schöner Regelmässigkeit erwähnt werden! Tragisch aber
> wahr: die einzigen die ein wirklich gutes System auf die Beine
> bringen werden zu selten erwähnt; Debian. Wenn Novell Suse von 10.1
> zu 10.2 wechselt füllt das ganze Magazine, Wenn Debian von 3 auf 4
> geht ist das maximal ein paar Seiten wert. Soviel dazu das Linux
> nicht vermarktet wird!
Aber denk mal, verglichen mit Windows ist das ein absoluter Witz. Das
sind ein paar milliönchen die das reingesteckt werden. Ausserdem ist
es kein Marketing, wenn Magazine von sich aus drüber berichten und
wenn du schaust, wieviele Magazine über Linux schreiben und wieviele
über Windows, dann wirst du sehen, dass Linux eine absolute
Minderheit ist. Viele Leute haben mal von Linux gehört, aber wenn du
sie fragst, was RedHat oder SuSE ist.. dann zucken sie mit der
Schulter. Ich meine damit jemand auf der Strasse… frag die mal was
Windows 98 oder XP oder Vista ist… die wissen das grad… JEDER…
Linux sieht man nur viel in Magazinen, wenn man spezielle Magazine
liest, keine Massenmedien. Natürlich sehe ich viel Marketing für
Linux, weil ich danach suche, aber ich bin absolut eine Ausnahme.
Plaktate? Fernsehspots? Radio? Gewinnspiele?
Ubuntu hat nur deshalb einen Hype, weil es der erste brauchbare
Desktop ist. Und da verdient es der Hype, meiner Meinung nach. (nach
6.1)
> Schau dich mal in den eigenen Reihen um! Genau diser Schlag an Leuten
> findest du auch in der Linuxgemeinde. Haben anno 1998 mal ein Windows
> installiert, haben aber nicht bemerkt das auch MS sich
> weiterentwickelt hat.
Ja, die Leute gibt es. Aber es sind die Minderheit. Die Leute, die
aus ideologischen Gründen kein Windows brauchen. Alle anderen kommen
nicht an Windows vorbei, mindestens wie ich zum gamen. (als seriöser
Gamer kommt man an XP nicht vorbei, da sind sogar Konsolen
mittelmässig. Linux hat games, aber das ist alles vor 4 Jahren.
Seriös als: Kauft 400 euro graka und brauhct jedes bisschen davon auf
seinem 22 Zoll monitor)
Windows hat sich entwickelt, aber zu langsam. MS hängt hinten drein.
Vista bringt nicht wirklich viel neues und davon essentials? Linux
hat sich in den letzen 4 Jahren um einiges schneller entwickelt und
viele Nachteile, die früher drin waren abgestreift. Wie schon mal
geschrieben, MS ist eben zu arrogant und fett, zu träge und
verbürokratiert. Zu gross eine Firma um noch effizient arbeiten zu
können. Passiert jeder Firma, Google wird auch so sein eines Tages.
MS ist zu weit von seiner Userbasis entfernt, hat keine Ahhnung mehr,
was die User wirklich wollen. Was die mit DRM machen, ist nicht im
Interesse ihrer Kunden, sondern nur in ihrem und der Media Industrie.
Ein OS so zu-zulimitieren bringt mir als User ja absolut nix.
> > Am schlimmsten sind denke ich die Entscheider, die eh meistens nicht
> > viel Ahnung von Technik haben.
> Müssen sie das? Die Entscheider sehen die Kosten/ Nutzenrechnung; und
> die fällt in einer bestehenden Infrastruktur zu Gunsten dessen
> Hersteller der das Feld schon besetzt hat, Sei das nun Apple, MS oder
> wer auch immer. Das lässt sich in etwa mit Spediteuren vergleichen:
> Sisu bringt zwar mehr Nutzlast als alle anderen, aber es wird
> trotzdem MB, Volvo etc gekauft, weil das nötige Know How schon in der
> Firma ist, und nicht dazugekauft werden muss (wie auch immer,
> Ausbildungen, einstellen des entsprechenden Personals).
Das stimmt und statt einmal zu investieren um dann dauernd zu sparen,
wählen sie den einfachen Weg und spielen dem Vendor lock-in in die
Arme.. Die Händler wissen wie faul die Leute sind, wie sonst kann man
sehen, wie MS die Preise für Windows und Office dauernd erhöht und
die Leute zahlen es? Eben!
Migrationen sind immer sauteuer und aufwendig. Aber was einfahc ein
fact ist: Windows ist von einer Firma gebaut, die den Ruf hat, extrem
profitabel zu sein, gigantische Margen auf ihren Produkten zu haben
(folglich überteuert) und so viele Shareholder zu Millionären gemacht
hat. Ok, nichts falsch an dem. Nur für die Kunden heisst das, dass
sie zuviel bezahlen. Ganz einfach. Wo kommt das Geld sonst her? Mit
Linux ist bisher nicht viel Geschäft zu machen, bin selber RedHat
Shareholder und da bewegt sich nicht so viel… Welten gegenüber der
Boom Zeit von MS.. Warum? Weil Linux viel mehr dem Kunden gibt, als
der Firma gibt.
Es ist ein System das viel mehr Nutzen dem Benutzer als dem
Hersteller liefert.
Es ist gratis und kann von keinem Hersteller so besetzt werden, dass
der Geld aus den Kunden rauspressen kann. Du kannst immer wechseln.
Linux ist kein proprietäres System, wo du nachher nicht mehr
wegmigrieren kannst. RedHat drauf? Willst auf Debian gehen? Soo
easy… SuSE auf RedHat? Kein problem…
Fällt es schwer zu verstehen, warum Linux im Betrieb und Unterhalt
billiger ist für ne Firma?
Wegen fehlendem Knowhow intern: Ich bin Consultant und arbeite für
Firmen, die selber intern kein Know-How haben. Oder sagen wir mal, zu
faul sind es selber aufzubauen, bzw. fürchten dass das teuer wird…
Nur was sie zu unfähig sind zu begreifen: Meine Services in Anspruch
zu nehmen, mit den Stundensätzen die man externen Experten zahlen
muss, das kommt die an die 8.6mal teuerer, als wenn sie intern Leute
anstellen und die genügend ausbilden. Wenn sie das eh dauernd
brauchen, warum nicht mal anständig investieren, und dann nacher
profitieren?
Windows ist vergleichbar mit einem Mietwagen, den du mietest und
dauernd zahlst, endlos… Das Auto gehört nie dir und obwohl du
care-free lebst, dir keine Sorgen um die Wartung machen musst, ist es
extrem Teuer und unrentabel.
Auto kaufen, und jemand damit beauftragen, es zu warten ist dann
billiger, vorallem wenn das Auto 100% gebraucht wird oder es eine
ganze Flotte braucht.
Outsourcen kann sehr teuer sein, vorallem wenn man es für Kern Sachen
macht, von denen man selber Knowhow im Haus haben sollte.
> Powerknopf gedrückt, dazu brauch ich keinen Informatiker, und in der
> Regel ist der Fehler eh das sich der PC in einer Schleife aufgehängt
> hat; unbestätigten Gerüchten zufolge soll das auch bei Menschen ab
> und an passieren.
Naja, das ist minderwertige Software. Gute Beispiel Debian: Bei
Windows passiert es häufig, bei Debian nie. Hardware ist super
stabil, wenn sie mal funkt. Software, vorallem die meistverbreitete
ist recht anfällig. Weiss das, weil ich viel von einem OS fordere und
XP und Linux regelmässig ans Limit pushe..
Wenn du den Powerknopf drückst, deine Daten damit wegputzt und dir
das egal ist, weil du keine wichtigen Daten hast, ok.
Das ist aber nicht immer so, manchmal (mindestens ich) habe ich daten
die ich nicht verlieren darf. In keinem Fall.
> Aha, Im Vergleich zu Linux und Unix. Vergleichst du nicht gerade
> Äpfel mit Kokosnüssen? Ich rede, oder schreibe von Desktopsystemen!!!
> da war es selten das eine Kiste 2 Monate up war!!!
Nein, Unix und Linux sind sehr ähnlich. Das einte hat die Vorteile
dank dem anderen. Linux wäre ohne Unix nie so stabil und sicher. Auch
auf dem Desktop.
Aber ich weiss was du meinst, man hat natürlcih nicht die gleichen
Ansprüche an einen Server als an einen Desktop. Nur ich habe die
eben. Mag kein OS das dauernd neustarts braucht. Miese Software
braucht das, jegliche, weil sie langsam fault und stirbt (durch
memory leaks und fragmentation)
> Das ist deine Ansicht! Linux zu der Zeit, 1995, auf dem Desktop?
> danke!!! ich nehm lieber die Schreibmaschine. Zu der Zeit gab es nur
> 2 (in Worten: ZWEI!!!) Systeme die alltagstauglich für die normale
> Tippse war: Apple und NT4
Ja, das stimmt.. Nur ich habe von Servern geredet. NT war aus dem
brauchbar, weshalb Vista nicht ist: Es war seriös, langweilig und
stabil, ohne Schnickschnack. Vista macht das meiste Zeugs, das für
Business total uninteressant ist.
> Habe ich!!! Fakt ist: Energiemanagment hatten und haben Linuxe nicht
> im Griff
Ok, das ist eine Statement von dir. Ich habe keine Probleme damit.
> ich schwöre nicht auf Windows, aber bei muss die Kiste laufen ohne
> das ich da, und dort, und hier noch ein Schräubchen drehen muss.
Genau deshalb setze ich Linux auf all meinen Servern ein, genau weil
nichts gedreht werden muss und ich weiss, dass updates nicht das
ganze System neustarten und zerschiessen. Ein Linux system das mal
läuft, läuft ewig. Meine bisherige Erfahrung dazu.
> Nochmals Stichwort Red Hat, Novell Suse, auch die müssen am Ende des
> Geschäftsjahres ihre Zahlen haben!
Nein, müssen sie nihct. RH und Suse.. die probieren Profit aus Linux
zu schlagen. Kann sein, dass das nicht geht. Punkt. Die Antriebsfeder
ist bei Linux nicht Kohle zu machen. Nein, es ist, etwas zu bauen,
was FUNKTIONIERT.. nicht hin und wieder, sondern stabil und immer. XP
ist lustig, wenn es etwas älter ist, startet es mal, mal nicht.. mal
hängt es… kurios!
Debian ist meiner Meinung nach das hochqualitativste Stück OS
Software das es gibt. Und das hat nichts mit Money zu tun, das hat
mit Stolzt auf gute Arbeit zu tun.