Re: Jeden Ordner im eigenen Fenster.. - Ausblick auf Gnome 2.6
fenster ein paar Leute hier sind anspruchsvoller. Zu KDE 2.x Zeiten (und
> auch bei KDE 3.0.x) wäre ich vor der Stabilität und Geschwindigkeit
> von Gnome 2.x erstarrt!
Was für ein GNOME? Eine Beta 2.5.90 etwa? Der 2.4.2 lief, selbst
das Eierding Nautilus ohne einen Absturz seit meiner Fedora
Installation. Nach Themes-Wechsel, die von Hans und Franz abgekupfert
und gebastelt wurden, kann das mit jedem Toolkit passieren.
Es gibt genau 2 gute, hübsche und brauchbare Themes. Bluecurve und
Industrial/Ximian.
KDE 3.2 ist hier überhaupt nicht stabil, nach intensiven Änderungen
macht es den Adler. Deswegen frage ich immer nach der
Distribution… Das mag bei SuSE anders sein.
> Umgang mit den Tabs im Gnome-Term sind grausam. Das verhalten der
> Taskliste (vergrössern/verkleinern), das viel zu grosse
> Lautsprechersymbol falls das Panel grösser als klein eingestellt
Stimme ich fast allem zu. Aber das Lautsprechersymbol kann/wird vom
Theme gesteuert. Das Bluecurve ist elegant und klein!
> Schon das ganze “User-Feeling” von Gnome ist schrecklich “eckig”!
gtk2 wohl eher.
> Ausserdem sind die Entwickler recht arrogant und gehen zielstrebig
> einen vorgegeben Weg von usability aus irgendwelchen PDF’s und
> Internetseiten.
Ich denke das liegt an der Vergangenheit, wo man bemängelt hat, das
jeder Developer sein Ding gemacht hat. Und jetzt endlich eine klare
Linie gezogen. Finde ich besser. Wie beim Kernel. Was Linus nicht
gefällt oder für unsinnig gehalten wird, kommt nicht rein. Ganz
einfach.
> Mann, begreifts doch endlich, das Gnome doch hauptsächlich wegen der
> Lizenz von Closed-Source Firmen soweit gekommen ist. Weil Sun, Novell
In Süd-Amerika wird es sogar an Schulen bevorzugt, ohne die
geannten Pusher, schon vorher. Das liegt an der grausamen Ählichkeit
des KDE zu einem bekannten System…
> Dann gibts ein Gnome für Reiche und ein Gnome light.
Du hast die GPL nicht verstanden, sorry.
> Da ist mir als Anwender die Lizenzform von QT und die Comunity von
> KDE schon lieber, die kann man nicht kaufen und die machen ihre
> Arbeit nach der Kritik von KDE 2.x wirklich saugut!
Qt war aber einmal was? Das war auch das Prob warum Debian KDE
nicht integriert hatte…
> Der 08/15-Linuxer verwendet halt das was ihm installiert wird wie
> damals den IE bei Windows. Dieser weiss es eben nicht besser und wird
> ausgenutzt.
> Auch ein Grund für den Verbreitungsgrad von Gnome, dem es garnicht
> gerecht wird.
Das mag ja sein. Aber RedHat ist ja nun weltweit führender als SuSE
und andere. Und RH bevorzugten aus oben genannten Gründen GNOME.
> Die Konkurenz ist doch nicht Gnome <-> KDE, sondern die GUI von M$???
Das GUI von MS nur? Nö! Viren-, Dialer-Schutz, Stabilität,
Sicherheit, Preis,
Leistung. Alles wo MS-Systeme passen müssen. Da achtet jetzt der
Kunde
drauf. Nur leider, wie du schon geschrieben hast, wird der Kram ja
vorinstalliert.
> Jetzt gibt M$ mit der Veröffentlichung von Longhorn recht viel Zeit
> und dann werden zwei nahezu vollständige Desktops parallel
> entwickelt. Wobei der eine recht zügig vorankommt (KDE) und der
> andere seit 2.x dahinbröckelt. Soviel besser wurde ja Gnome 2.4 auch
> nicht und die 2.5er sind ja alles andere als einer Beta nahe.
KDE existiert (viel) länger. Damit geht es schon los.