eben - Fenster zur Welt: Zur Zukunft des Intern…
fensterainstreammedien sind alle in privatwirtschaftlichen Händen. Die
> entscheidenden Politiker sitzen in privatwirtschaftlichen Unternehmen
> als “Berater”, Anwälte und Aufsichtsräte. Sie wechseln mittlerweile -
> mitunter mehrfach - zwischen Privatwirtschaft und politischem Amt hin
> und her (sog. Drehtüreffekt).
>
> Um es nochmal auf den Punkt zu bringen: Die Entscheidungen, die die
> Damen und Herren Politiker treffen, nützen in erster Linie den
> Interessen privatwirtschaftlicher Unternehmen. In Brüssel spielt sich
> dasselbe ab, nur auf überregionaler Ebene.
so ist es
> Daß Herr Weibel angesichts
> dieser Tatsachen von “Staatsfernsehen” und “Staatszeitungen” spricht
> zeigt, daß er nicht nur über die Entwicklung des Internets
> unzureichend informiert ist.
Wie Du oben wortreich dargelegt hast, besteht eben kein Unterschied
mehr zw. den Interessen der Grosskonzerne und dem politischen
mainstream. Ein Extrembeispiel wäre Fox-News in USA. Diesen Sender
kann man , mit gleichem Recht, als “Staatsfernsehen” oder als
“Propagandaabteilung privatwirtschaftlicher Unternehmen” bezeichnen.
Beide Bezeihnungen sind im dortigen Kontext völlig äquivalent, und
genau diese Äquvalenz ist es, die Weibel aufgezeigt hat.
ignatius